Wie in dieser einen Nacht

Letzte Nacht träumte ich von dir.
Wir saßen beim Teich.
Du weißt welchen ich meine.
Wir waren allein.

Dein Blick schweifte über das klare Wasser.
Mein Blick blieb in den Kronen der Bäume hängen.
Du summtest eine Melodie,
ich eine ganz andere, aber sie war dennoch die Gleiche.

Die Füße im kühlen Nass hängend,
versprachst du mir leise bei mir zu bleiben.
Für immer.
Nur ich hörte dies, du nicht.

Leise versprach ich dir das selbe,
sprach die Worte aber nie aus.

Wir saßen lange dort.
Wir legten uns zurück,
den Himmel betrachtend,
die Sterne zählend.

Das Gras schmiegte sich an unsere Körper.
Dein Gras wog sich im Wind,
meines tanzte mit den roten Blättern.
Unsere Finger versanken in der weichen Erde.

Du griffst nach meiner Hand,
ich griff nach deiner Hand,
aber wir erreichten uns nicht, denn
dein Ufer war nicht das meine.

Wir richteten uns auf und
sahen uns, aber wir wussten es nicht.
Du warst der Unbekannte auf der einen Seite,
ich war die Unbekannte auf der anderen Seinte.

Ich wache auf.
Du schläfst noch.
Zusammen schliefen wir,
aber getrennt wie im Traum.

Du bist nicht mehr,
ich bin noch.
Du bist in meinem Herzen,
in deinem kann niemand leben.

Ich gehe zu unserem Teich.
Ich gehe zu deinem Ufer.
Ich sehe dich dort liegen,
wie in dieser einen Nacht.

20.3.16 19:11

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dorehn (20.3.16 19:14)
...ja - sehr romantisch diese Verse -und schön!
Alles Gute für weiteres!

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